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12/25/17

Vorschau auf das Jahr 2018

Die Zielgerade vor dem Stabwechsel

Heimatverein bereitet Jahresprogramm für 2018 vor – Neuwahl am 20. März

Er empfinde es als eigenartige Situation, meinte der Vorsitzende des Heimatvereins, wenn man Beschlüsse fassen müsse, die in den nächsten 12 Monaten von anderen Akteuren vollzogen würden. Doch erforderten einerseits die verschiedenen Aktivitäten, insbesondere die Eröffnung einer neuen Sonderausstellung mit Museumsschrift im Juni rechtzeitige Vorbereitungen und andererseits seien die nach dem 20. März in Museum und Verein Verantwortlichen in die Planungen eingebunden. Peter Barteit begrüßte bei dieser Gelegenheit in der gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Beirat des Heimatvereins die künftige Museumsleiterin Annika Janßen und den designierten Vorsitzenden Stephan Priller. Schon die ersten Gespräche hätten gezeigt, so der bisherige Vereinschef, dass der Heimatverein und das überregional anerkannte Museum einem harmonischen Übergang entgegen gingen.

 

Ordensgemeinschaften in Vilsbiburg

Ein Abschied stand Pate für das Thema der Sonderausstellung 2018/19 im Heimatmuseum. Nun beileibe nicht jener einiger Vorstandsmitglieder bei der anstehenden Neuwahl. Vielmehr löste der Wegzug der Schwestern des Karmel-Klosters St. Josef am Mariahilfkirchenweg die Idee aus, das früher vielfältige Leben der Ordensleute in und um Vilsbiburg darzustellen. Hinzu komme, dass Museumsleiter Lambert Grasmann von den scheidenden Klosterfrauen einige interessante Ausstellungsstücke überlassen worden sei. Dieser erläuterte in groben Zügen das Konzept der Präsentation. Neben den Karmelitinnen würden in der Sonderschau fünf weitere Frauenorden, nämlich die Magdalenerinnen aus Seyboldsdorf, die früher im Krankenhaus tätigen Barmherzigen Schwestern, die Franziskanerinnen, die Armen Schulschwestern aus der Mädchenschule und die Pflegeschwestern des Dritten Ordens beleuchtet. Hinzu kämen vier Männerorden: die Benediktiner, sie stellten über Jahrhunderte hinweg die Pfarrherren in Vilsbiburg, sowie die in der Wallfahrtskirche tätigen Kapuziner und Redemptoristen. Als letzter Orden seien nunmehr noch die Salesianer Don Boscos in Vilsbiburg vertreten. Die Sonderausstellung erlebe ihre Eröffnung am 16. Juni um 10 Uhr eröffnet. Bei dieser Gelegenheit werde auch eine neue Museumsschrift, die 20. in der erfolgreichen Reihe, präsentiert.

 

Als weiterer fester Termin wurde die heimatkundliche Exkursion am 23. September mit dem Ziel Ortenburg festgelegt. Geplant sei auch, einen Zwischenstopp im Raum Arnstorf einzulegen um dort einige kulturhistorische Besonderheiten zu besichtigen. Noch offen seien die Inhalte für den Internationalen Museumstag am 13. Mai und den Tag des offenen Denkmals am 9. September. Das Motto der Aktion im Spätsommer lautet „Was uns verbindet“. Die Aktiven des Heimatvereins waren sich einig, darunter könne man unterschiedliche Aktivitäten vereinen wie etwa Stadtführungen mit besonderen Inhalten oder die Besteigung des Stadtturms. Bis zur Mitgliederversammlung am 20. März sollten noch konkretere Vorschläge gesammelt werden. Ergänzend wurden noch zwei Gottesdienste in der Spitalkirche an Samstagen in den Terminplan für das Jahr 2018 eingefügt: die Dreifaltigkeitsmesse am 26. Mai und die Katharinenmesse am 24. November.

 

Mit diesem Rahmenprogramm sei nach Meinung der Vereinsgremien sei sichergestellt, dass die Museumsarbeit auch im Jahr des Umbruchs in der gewohnten Qualität weiterlaufen könne. Man dürfe sich jedoch ganz sicher im Lauf der Zeit auf interessante Neuerungen freuen, meine der Vorsitzende am Schluss der Sitzung.

Zu einem Video von Isar TV

Sie planen gemeinsam mit den Aktiven des Heimatvereins das Museumsjahr 2018: Die künftige Museumsleiterin Annika Janßen, der designierte Vorsitzende Stephan Priller (Mitte) zusammen mit Lambert Grasmann (rechts) und Peter Barteit. (Foto: Martin Weber)
Die Ordensgemeinschaften standen stets in einer engen Verbindung mit der Vilsbiburger Geschichte. Die Familie des Wachsziehers und Lebzelters Lechner ermöglichte den Bau eines Klosters, das zunächst von den Kapuzinern und nach einem Umbau ab 1906 von den Karmelitinnen genutzt wurde. (Zeichnung: Christoph Lechner 1902)

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