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„Es lebe das edle Handwerk der Hafner“ Das jahrhundertelange Ringen auf dem Kröning und an der Bina um Absatzmärkte und Arbeitsplätze

Vielfältig sind die Farben und Formen

Seit fast 100 Jahre gibt es auf dem Kröning, dem Hügelland zwischen Isar und Vils, sowie an der Bina keine Geschirrherstellung mehr. Der Aufstieg zum produktivsten Hafnerhandwerk in Bayern, zur Marktführerschaft
auch in großen Städten und in einem ausgedehnten Absatzgebiet sowie die vielfältigen Vertriebswege sind mit allgemeinen historischen Entwicklungen verknüpft.
Der ab der Mitte des 19. Jahrhunderts sich abzeichnende Niedergang des Handwerks vermag noch heute zu erzählen, welche Unterlassungen und Fehlentscheidungen unter rauer werdenden Rahmenbedingungen vermieden werden sollten, um die wirtschaftliche Existenz zu sichern. Nicht nur hier bewahrheitet sich das Zitat des Philosophen George Santayana (1863–1952):
„Wer sich an die Vergangenheit nicht erinnern kann,
ist dazu verdammt, diese zu wiederholen.“

Zum Beitrag aus Schöne Heimat 2019/Heft2 von Peter Barteit


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