und die Messungen des Rutenmeisters Jakob Stängle 1972 in Vilsbiburg.
Immer wieder wird über Zusammenhänge zwischen Krankheiten und dem Standort des Patienten berichtet. Alle diese Beobachtungen werden jedoch nach wie vor von weiten Kreisen der Medizin mit der Begründung abgelehnt, sie seien nicht ernst zu nehmen, weil sie nicht durch rein physikalische Untersuchungsmethoden bestätigt werden können.
Im Oktober 1972 machte der Rutenmeister Jakob Stängle aus Bernstadt/Ulm, mit einem Szintillationszähler mit angeschlossenem Schreiber, Messungen der Grundstrahlung über Vilsbiburger Wasseradern. Hier stellte er auch eine erhöhte Grundstrahlung, genau mit der Breite der von Freiherrn von Pohl in seiner im Jahr 1929 gefertigten Karte mit den eingezeichneten Wasseradern fest.
Peter Käser
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Eigentlich war es eine Sensation, als der Dachauer Rutengänger Gustav Freiherr von Pohl eine ganze Stadt mit seinen Wünschelruten untersuchte, und das auch noch im tief verschneiten Winter, im Januar 1929. Die überregionale Presse bekam davon Wind und nahm sich der Sache an.
So hat in Vilsbiburg die Untersuchung allem Misstrauen standgehalten. Es war eine ehrliche, der Forschung dienende Arbeit; eine Meisterleistung. Eine Meisterleistung, die v. Pohl durch seine nachfolgenden Arbeiten mit Entstörapparaten und die dazu erklärenden unwissenschaftlichen Deutungen zunichte gemacht hat.
Viele Jahrzehnte ist es her, da Freiherr von Pohl die Stadt Vilsbiburg und Grafenau untersuchte. Auch heute sind es immer noch Vermutungen, die in Sachen Wasseradern und ihren Einfluss aufgestellt werden. 1972 machte der Rutenmeister Jakob Stängle aus Bernstadt/Ulm, mit einem Szintillationszähler mit angeschlossenem Schreiber, aufwändige Messungen der Grundstrahlung über bestimmten Pohl`schen Vilsbiburger Wasseradern. Hier stellte er auch eine erhöhte Grundstrahlung, genau mit der Breite der 1929 gefundenen Wasseradern fest. Vielleicht könnte die heutige moderne Messtechnik zu einer Klärung führen?
Peter Käser
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Kinderkochkurs zur Sonderausstellung

Viele köstliche Rezepte kennen wir aus den dicken Kochbüchern der Mönche und Nonnen, die seit dem Mittelalter viele Gerichte – immer saisonal und regional – zauberten. Nach einer Führung durch die Ausstellung gehen wir zur Mittelschule und kochen mit alten Rezepten.

Kosten pro Kind: 16 Euro; Anmeldung über die VHS Vilsbiburg
Samstag, 19. Januar 2019
09:45 – 13:00  Uhr
        

Autorenlesung Peter Weber

„Kindheit, Krieg und neue Heimat“

Eindrücklich schildern die Brüder Hans und Peter Weber in „Kindheit, Krieg und neue Heimat“, ihr Leben. Es ist eine lange Reise, die die Familie aus dem Banat nach Bayern führt – durch den Krieg und die Nachkriegszeit – mit Station in Vilsbiburg… Peter Weber liest aus seinem Buch und illustriert die verschiedenen Stationen der Familie mit vielen Bildern.

Donnerstag, 24. Januar 2019
19:00 Uhr, Eintritt frei

Jahresversammlung des Heimatvereins

mit einem Vortrag von
Pfarrer Msgr. Johann Schober
„Die Deutung der Ortsnamen ist spannend wie eine Rätsellösung – Ausgewählte Ortsnamen der Stadt Vilsbiburg“
Die Ortsnamen sind heute als immaterielles Kulturgut anerkannt.
Pfarrer Spirkner hat sich in den dreißiger Jahren mit den Ortsnamen im Vilsbiburger Raum beschäftigt. Aber der Zugang zu Quellen war sehr eingeschränkt und auch die Erkenntnisse der Sprachwissenschaft waren nicht mit den heutigen zu vergleichen.
Die Stadt Vilsbiburg zählt 152 Ortsteile. Eine Auswahl davon wird Pfarrer Johann Schober aus Adlkofen am 12. März im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins vorstellen. In Hinsicht auf die bevorstehende Jahresausstellung wird er dabei auch auf Gewässernamen wie  die Vils (bereits 748 erwähnt) und die Bina (Erstbeleg von 790) sowie auf Ortsnamen eingehen, die mit Wasser zu tun haben: Brandlmaierbach, Bründl, Haarbach, Goldbrunn, Kurzbach, Lofeneck, Pfaffenbach und Rombach.

im Gsellenhaus
am Dienstag, 12. März 2019
um 19:30 Uhr

Foto: Pfarrer Johann Schober

Eröffnung der Ausstellung „Baudenkmalpflege im Landkreis Landshut“

Weit über 1.300 Baudenkmäler aus allen Stilepochen – Kirchen wie Burgen, Villen wie Bauernhäuser – bilden einen großen kulturgeschichtlichen Schatz des Landkreises Landshut, den es zu schützen und zu bewahren gilt.
Einige besonders gelungene Beispiele wurden ab März 2018 erstmals im Landratsdamt Landshut in einer Posterausstellung gezeigt. Diese Wanderausstellung wird nun für kurze Zeit bei uns zu sehen sein.
Donnerstag, 28. März 2019
19.00 Uhr
Eintritt frei
 
              

Denkmalpflege in Vilsbiburg; Foto: S. Degenbeck

Internationaler Museumstag

„Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“
Museen haben die Aufgabe, materielles und immaterielles Kulturerbe zu bewahren. Wir widmen uns an diesem Internationalen Museumstag zwei schönen und wichtigen – fast schon verschwundenen Kulturtechniken, die auch in unserem Museum eine Rolle spielen:
Eine Entdeckungsreise durch die Welt der historischen Milchverarbeitung sowie das eigenhändige Fertigen von Holzspielzeugen.
In einem interaktiven Rahmen für Alt und Jung kann geschaut und verkostet, ausprobiert und das eigene Spielzeug gefertig werden.
Sonntag, 19. Mai 2019
Der Eintritt in das Museum ist an diesem Tag frei.

Denkmalpflege in Vilsbiburg; Foto: S. Degenbeck

Eröffnung Sonderausstellung „Oha! H2O – Vilsbiburg und das Wasser“

Genau vor einhundert Jahren konnte nach langer Diskussion die zentrale Wasserversorgung in Vilsbiburg gebaut und in Betrieb genommen werden – nicht nur aus hygienischer Sicht war dies ein Meilenstein in der Entwicklung des Marktes. Die Wasserversorgung revolutionierte nicht nur die Hausarbeit, sondern auch Handwerk, Gesundheit und Wohlbefinden.

Über die Bedeutung des Trinkwassers hinaus nähert sich die neue Jahresausstellung des Heimatmuseums Vilsbiburg dem facettenreichen Thema „Wasser“ von ganz verschiedenen Seiten, denn der kleine Fluss Vils prägte alles Leben, die Siedlungsgeschichte, die bauliche Entwicklung, die Freizeit und Arbeit.

Samstag, 1. Juni 2019
10.00 Uhr
Eintritt frei

               

Das untere Tor mit Holzbrücke

Dreifaltigkeitsmesse

Samstag, 15. Juni 2019
19:00 Uhr

Das untere Tor mit Holzbrücke

Ferienrogramm 2019

Holzflieger basteln im Ferienprogramm
Auch in 2019 beteiligt sich das Heimatmuseum Vilsbiburg – Kröninger Hafnermuseum wieder am Ferienprogramm der Stadt. Am Mittwoch, den 7.8.2018, 14-16 Uhr werden coole Holzflieger und lustige Korkmännchen gebastelt. Es sind noch wenige Plätze frei!
Leider sind alle Plätze schon vergeben!
Hier geht’s zur Anmeldung.

Das untere Tor mit Holzbrücke

Tag des offenen Denkmals

„Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“
Wir setzen das diesjährige Motto in Form von drei verschiedenen Stadtrundgängen um. Sternförmig bewegen wir uns dabei auf das Museum zu und lassen den Tag im Spitalgarten ausklingen.
Rundgang Nr. 1 „Stadtplatz“: Ein etwa einstündiger Rundgang wird die Häuser und das veränderte Erscheinungsbild besonders der Fassaden über die letzten Jahrhunderte in den Blick nehmen.
Rundgang Nr. 2 „Friedhof und Stadtplatz“: Ein etwa 1,5-stündiger Rundgang wird bei der Pfarrkirche beginnend zunächst auf den Friedhof führen, wo Grabsteine und Grabmale eine ganz eigene Geschichte von Kunst und Architektur erzählen. Anschließend führt der Rundgang über die obere Stadt und den Stadtplatz zu den Häusern der wichtigsten Bürgerfamilien, deren Grabstätten zuvor besichtigt wurden. Auch dieser Rundgang endet im Spitalgarten.
Rundgang Nr. 3 „Stadtplatz für Kinder und Familien“: Ein etwa einstündiger Rundgang über den Stadtplatz, verbunden mit einigen Rätsel- und Mitmachstationen gibt einen Überblick über die Architekturgeschichte der Stadt.
Sonntag, 8. September 2019
14.00 bis 17.00 Uhr

Die Teilnahme an allen Angeboten des Tags des offenen Denkmals und auch der Eintritt ins Museum sind kostenfrei und ohne Anmeldung.

Das untere Tor mit Holzbrücke

Heimatfahrt

Auch in diesem Jahr hat unser Mitglied Peter Käser wieder eine Heimatfahrt für die Mitglieder des Heimatvereins geplant. Die Ziele sind:
Neufraunhofen: Kirche St. Johannes,
Altdorf bei Landshut: Heimat- und Archäologie-Museum,
Kirche Heilig Blut bei Landshut.

Bei einem gemütlichen Abendessen im Gasthaus Oberloher in Geisenhausen werden wir den Tag ausklingen lassen.
Sonntag, 22. September 2019
Abfahrt 12:00 Uhr bei der Stadthalle

Foto: P. Käser, Heilig-Blut-Kirche

Katharinenmesse

Samstag, 23. November 2019
19:00 Uhr

Foto: P. Käser, Heilig-Blut-Kirche

»Mit der Wünschelrute auf Spurensuche«
Gustav Freiherr von Pohl suchte Wasser für Vilsbiburg
und fand Zusammenhänge von Wasseradern und Krankheiten

Es gibt geheimnisvolle, übersinnliche Vorgänge in der Natur und im Menschenleben, die wir mit Hilfe der uns bekannten Naturgesetzte sehr oft nicht erklären können. Die Wissenschaft, die diese geheimen Vorgänge zu erforschen und zu enträtseln versucht, nennen wir Okkultismus. Die Meinungen über das, was an diesen Dingen wahr ist und durch Naturgesetze erklärt werden kann, gehen oftmals stark auseinander.
Im Jahr 1928 wird der Dachauer Wünschelrutengänger Gustav Feiherr von Pohl nach Velden und Vilsbiburg geholt um Wasseradern für Brunnen zu suchen. Die aufsteigende Feuchtigkeit veranlassten ihn in Vilsbiburg im Januar 1929 eine Forschung zu starten, die Wasseradern einer ganzen Stadt zu eruieren und mit Tiefe, Breite und Intensität in eine Karte einzutragen. – Um dann eine Diagnose zu stellen: Krebserkrankungen auf Wasseradern? Dieses ist Pohl im „doppelten Blindversuch“ gelungen.
Peter Käser
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In der neuen Sonderausstellung über die Vilsbiburger Orden, kann die 300 Jahrealte Rotmarmor-Grabplatte mit einer Inschrift, des am 26. August 1717 verstorbenen ersten Vilsbiburger Eremiten oder Klausners, des Fraters Paul Pornhauser besichtigt werden. Die Franziskaner waren keine größere Männer-Ordensgemeinschaft in Vilsbiburg. Es waren die Eremiten, die Klausner, die sich als Franziskanerfratres auf einer Eremitei als Einsiedler niederließen. Als ere-mitische Zeugen haben sie ihr einsames Leben gelebt, das zu den ältesten Formen der Nachfolge Jesu Christi gehört. Antonius von Padua ist der Urvater aller Franziskaner-Eremiten und Mönche.
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Paul Pornhauser, erster Einsiedler in Vilsbiburg

Die Herren über Grund und Boden, sozusagen die Dynasten des oberen Vilstales, – von der Rott über die Bina und Vils bis an die Isar, waren bis in das 10. Jahrhundert n. Chr. die Grafen von Geisenhausen. Der letzte Sproß derer von Geisenhausen, war Graf Heinrich I., der 22. Bischof des Bistums Augsburg, welcher 982 in der Schlacht bei Crotone beim Cap Colonna in Kalabrien um´s Leben gekommen ist. Heinrich I. war Nachfolger vom Heiligen Bischof Ulrich. Die ehemalige Geisenhausener Grafschaftsgrenze wird durch das gehäufte Auftreten von Ulrichkirchen gekennzeichnet. Jahrhunderte bevor die Wittelsbacher Herzöge die weiß-blauen Farben und Rauten der Bogener Grafen ihr Eigen nennen konnten, hatten die Grafen von Geisenhausen schon ein weiß-blaues Wappen.
Peter Käser
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Großes Interesse fanden die Führungen des Begleitprogramms zur Sonderausstellung

„Für Gott und die Menschen, Ordensgemeinschaftrn in Vilsbiburg“

 
Stadtführung mit Georg Weixelgartner am 7. 10. 2018

 

 

 

 

 

 

Museumsführung mit Lambert Grasmann am 26. 10. 2018

 

 

„Auf den Spuren Martin Luthers“

Zwei Untersuchungen befassen sich mit dem Vilsbiburger Bierbräu Anton Neuhofer.
Die erste Nachforschung behandelt den Vilsbiburger Steinbräu Gastwirt Anton Neuhofer und das Gasthaus zur Kellerschenke in Binabiburg. Neuhofer expandiert und errichtet eine Weißbierbrauerei in Binabiburg. Er verzapft sein Binabiburger Bier in der dortigen Schenke von 1889 bis 1893 als Konkurrenz zum örtlichen Schandlbräu.
Der Tod seiner Gattin und der Tod von vier von fünf Kindern mutmaßen, – Neuhauser verlässt Vilsbiburg und geht nach München. Dort kauft er den Gerner Bräu in Neuhausen.
Die zweite Nachforschung begleitet Anton Neuhofer auf den Weg zu einer neuen Lebensperspektive in München. Vom Steinbräu in Vilsbiburg zum Gerner Bräu in München/Neuhausen. Unter dem neuen Besitzer begann die Glanzzeit des nun „Brauerei Gern“ genannten Betriebes. Dort schenkt er in der 1000 Personen fassenden Gerner Bierhalle, das Frühjahrsstarkbier „Sanator“ aus. Sechs Jahre ist er mit seinem Bier auf dem Münchner Oktoberfest präsent. Neuhauser übernimmt sich, und zieht sich aus der „Gernerbräu München Anton Neuhofer GmbH“ vollständig zurück. In Fürstenfeldbruck stirbt am 27.09.1922 der Bierbräu, später dann Metzgerei- und Wurstfabrikbesitzer Anton Neuhofer. Eine kleine Neuhofer-Familiengenealogie rundet die Forschung ab.
Peter Käser
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