Das Herzogsurbar von 1231/34

Das Schergamt von Vilsbiburg und Helmsdorf
Das erste Urbar, eine Zusammenstellung über die herzoglichen Liegenschaften unter Herzog Otto II. aus dem Jahr 1231/34, nennt im Amt Landshut neben über 20 Unterämter, auch das herzogliche Unteramt, – das Schergamt in Vilsbiburg und Helmsdorf bei Geisenhausen. Es zeigt, wie weit der Ausbau des Landes unter Herzog Ludwig I. gediegen war. Gegen Ende der Regierungszeit Ludwig (I.) des Kelheimers, ermordet 1231, wurden von der herzoglichen Kanzlei, die Mühlen, Anwesen und Höfe beschrieben und die Einkünfte aufgezeichnet, mit denen der herzogliche Kasten aus den Besitzungen zu rechnen hatte. In der ältesten bayerischen Aufzeichnung werden die Ämter (Officien), Scherg- und Kastenämter genannt, in welche das Land zum Zwecke der Güterverwaltung eingeteilt war, und lässt damit erkennen, dass die Idee des Territoriums greifbare Gestalt angenommen hatte.
Peter Käser
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daz schergampt ze Bibvrch

Niederschrifft der Mitgliederversammlung am 11 April 2017

Niederschrift

 

 

über die ordentliche Mitgliederversammlung des Heimatvereins für den Alt-Landkreis Vilsbiburg e.V. am Dienstag, 11. April 2017 in der Kolpinggaststätte Vilsbiburg

 

Die Einladung erfolgte termingerecht schriftlich unter Angabe der Tagesordnung sowie durch Veröffentlichung in der „Vilsbiburger Zeitung“
 
Beginn der Versammlung: 19.40 Uhr
 
Die Versammlung wurde von Vorsitzendem Peter Barteit geleitet.
 
Anwesenheit: siehe beiliegende Liste (77 Mitglieder, 7 Gäste)
Die Versammlung ist beschlussfähig
 
Einwände gegen die ordnungsgemäße Ladung und gegen die Tagesordnung wurden nicht erhoben.
 
Tagesordnung:
 

1. Eröffnung und Begrüßung, Regularien

2. Kurzberichte über Vereinsarbeit, Museum, Kasse und Kassenrevision
3. Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages 2017
4. Jahresprogramm für 2017
5. Verschiedenes

 

 
 
Zu TOP 1:
Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung und begrüßte die erschienen Mitglieder und Gäste, unter Ihnen Bürgermeister Helmut Haider, Rudolf Lehner als Vertreter des Landrates, die Stadträte Sterr, Hiller und Feß, die Kreisräte Meier und Babl, des weiteren Richard Erhardsberger von der VR-Bank, Frank Stetter vom Rotary-Club Vilsbiburg und Herrn Betz von der Vilsbiburger Zeitung.
 
Die Versammlung gedachte der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder.
 

Die Niederschrift der letztjährigen Versammlung war im Rundschreiben Nr. 46 veröffentlicht worden, Einwände dagegen wurden nicht erhoben.

 
Bürgermeister Haider bescheinigte dem Heimatverein, dass er aktiv ist und die richtigen Themen trifft. Es ist dies die vorletzte Versammlung dieser Vorstandschaft, aber der Übergang im Verein ist bereits geregelt. Im Museum wird als Nachfolger für den verdienten Lambert Grasmann ein hauptamtlicher Leiter eingestellt. Dazu wird derzeit bei der Stadt die Ausschreibung vorbereitet. Er hofft, dass in der Zukunft die Zusammenarbeit zwischen dem oder der hauptamtlichen Leitung und den ehrenamtlichen Mitarbeitern gut funktioniert.
 
 
Stellvertretender Landrat Lehner richtete Grüße von Landrat Dreier aus. Er betonte dass der Heimatverein eine gute Arbeit für jetzige und zukünftige Generationen leistet, damit diesen die Geschichte des Vilsbiburger Landes näher gebracht werden kann.
 
Frank Stetter als zukünftiger Präsident des Rotary-Clubs Vilsbiburg hat zur Unterstützung der Arbeit des Heimatvereins einen Spendenscheck in Höhe von 500 € mitgebracht.
   
Vorsitzender Barteit bedankt sich bei Bürgermeister Haider und versichert, dass die Stadt sich auf das Team des Museums verlassen kann. In den letzten Jahrzehnten wurden durch das ehrenamtliche Team, das Museum und dessen Renommee ausgebaut. Heute erreichen den Heimatverein Anfragen aus aller Welt zur Kröninger Hafnerei und zur Geschichte von Vilsbiburg. Wichtig ist dabei auch die Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum in Bruneck/Südtirol zur Verbreitung der Kröninger Hafnerware. Die Stadt wird nicht enttäuscht werden; denn das ehrenamtliche Team des Heimatvereins wird sich bemühen, mit der neuen Museumsleitung gut zusammenzuarbeiten wie dies bisher geschehen ist, zum Wohle des Heimatmuseums.
Auch beim stellvertretenden Landrat bedankte sich Vorsitzender Barteit für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung durch den Landkreis und bat dies auch an den Landrat weiterzuleiten.
Beim Rotary-Club bedankte sich der Vorsitzende vor allem für die finanzielle Unterstützung.
 
Als nächstes galt es eine angenehme Pflicht zu erledigen. Der zweite Vorsitzende des Heimatvereins Günter Knaus feierte kürzlich seinen 80.Geburtstag. Vorsitzender Barteit gratulierte und überreichte ihm einen kleinen Präsentkorb.
 
Zu TOP 2:

Der Vorsitzende verwies in seinem Rechenschaftsbericht darauf, dass ab dem nächsten Jahr eine neue Generation die Führung im Heimatverein übernehmen wird.

Damit hat der Verein die Voraussetzungen geschaffen, dass nach dem Wechsel im Verein die Arbeit erfolgreich weitergeht.

Der aktuelle Mitgliederstand beträgt 576. Damit ist zwar aktuell ein kleiner Rückgang zu verzeichnen, aber es müsste möglich sein die Schallmauer von 600 zu brechen, möglicherweise noch bis zu den Neuwahlen im nächsten Jahr. 

 

Museumsleiter Lambert Grasmann berichtet, dass das Museum 2016 an 116 Tagen geöffnet war, hinzu seien 38 Sonderführungen gekommen (davon 15 mit Schul-klassen). Insgesamt seien 2.525 Besucher gezählt worden. Die Eigentumsverhält-nisse für die Bodenfunde zur Archäologie sind jetzt geklärt. Wegen der Verbreitung der Kröninger Keramik laufen die Kontakte mit dem Landesmuseum in Dietenheim weiter.

Der Raum für die Möbelausstellung wird vom Stadtbauhof hergerichtet.

Von  den ca. 23.000 Einzelbildern als Glasplatte oder Negativ wurden bisher 3.600 Dias digitalisiert.

Für die neue Sonderausstellung werden in den Vitrinen Leihgaben von Barbara Wimmer und Bildmaterial aus den Beständen des Museums aufgestellt.

 

 

 

 

Kassenverwalter Rupert Sitter erstattete den Kassenbericht, mit folgenden Zahlen:

Bestand am 31.12.2015 – Übertrag auf 2016                                          19.374,48 €

Einnahmen 2016                                                                                           24.707,99 €

Ausgaben 2016                                                                                            26.328,81 €

Guthaben am 31.12.2016                                                                            17.753,66 €

 

Der von Schriftführer Rudolf Stadlöder vorgetragene Revisionsbericht von Irmgard Seisenberger bescheinigte dem Kassenverwalter eine einwandfreie Kassenführung.

Die Versammlung erteilte dem Kassenverwalter und der Vorstandschaft einstimmig Entlastung.

 

Wortmeldungen zu den Berichten gab es nicht.

 

 

Zu TOP 3:

Auf Vorschlag des Vorsitzenden beschloss die Versammlung einstimmig, den Jahresbeitrag 2017 unverändert festzusetzen:

Einzel-Mitgliedschaft                  E 10,00

Partner-Mitgliedschaft                € 15,00

Fälligkeit im April 2017.

 

Zu TOP 4:

Der Vorsitzende sprach das im Rundschreiben Nr. 46 bereits bekannt gegebene Jahresprogramm für 2017 an. Insbesondere verwies er auf die Eröffnung der Sonderausstellung  im Juni 2017 und der Möbelausstellung im November 2017.

 

Zu TOP 5

Zum Tagesordnungspunkt gab es keine Vorschläge und Wortmeldungen

Der Vorsitzende schloss den offiziellen Teil der Versammlung um 20.30 Uhr.

 

Diesem schloss sich ein Vortrag von Kreisheimatpfleger Peter Barteit mit dem Thema:

„Wieviel Denkmalschutz braucht der Mensch? –

Den Erhalt von Kulturgütern neu denken“

an.

 

Die Versammlung endete um 21.50 Uhr.
 
 
 
 
 
 
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Peter Barteit                                                                                       Rudolf Stadlöder
Vorsitzender                                                                                       Schriftführer                                                                                                                                                                    

Der Kinderchor aus Dietelskirchen umrahmte die Vernissage musikalisch und wurde mit großem Applaus bedacht.
Der Kinderchor aus Dietelskirchen umrahmte die Vernissage musikalisch und wurde mit großem Applaus bedacht.
Peter Barteit, der Vorsitzende des Heimatvereins konnte wieder einmal zahlreiche Gäste begrüßen.
Peter Barteit, der Vorsitzende des Heimatvereins konnte wieder einmal zahlreiche Gäste begrüßen.
Die Rektorin der Grundschule Vilsbiburg, Alexandra Priller führte mit dem Vortrag ""Maxl und Mariechen - eine Reise durch die Kindheitsgeschichte" gekonnt in das Thema ein.
Die Rektorin der Grundschule Vilsbiburg, Alexandra Priller führte mit dem Vortrag „“Maxl und Mariechen – eine Reise durch die Kindheitsgeschichte“ gekonnt in das Thema ein.
Museumsleiter Lambert Grasmann stellte seine letzte Sonderausstellung und auch die begleitende Museumsschrift vor.
Museumsleiter Lambert Grasmann stellte seine letzte Sonderausstellung und auch die begleitende Museumsschrift vor.
Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, der stellvertretende Landrat Rudi Lehner und Vilsbiburgs Zweiter Bürgermeister Johann Sarcher (1. Reihe von rechts) sprachen Grußworte.
Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, der stellvertretende Landrat Rudi Lehner und Vilsbiburgs Zweiter Bürgermeister Johann Sarcher (1. Reihe von rechts) sprachen Grußworte.
MdL Ruth Müller wies auf die Bedeutung der Kulturförderung auch als Auftrag der Bayerischen Verfassung hin.
MdL Ruth Müller wies auf die Bedeutung der Kulturförderung auch als Auftrag der Bayerischen Verfassung hin.
Stellvertretender Landrat Rudi Lehner unterstrich die heimatgeschichtliche Bedeutung des Vilsbiburger Museums für den gesamten Landkreis Landshut.
Stellvertretender Landrat Rudi Lehner unterstrich die heimatgeschichtliche Bedeutung des Vilsbiburger Museums für den gesamten Landkreis Landshut.
Zweiter Bürgermeister Johann Sarcher konnte mit einer Überraschung aufwarten: Das Vilsbiburger Heimatmuseum wird mit dem Bayerischen Museumspreis 2017 ausgezeichnet.
Zweiter Bürgermeister Johann Sarcher konnte mit einer Überraschung aufwarten: Das Vilsbiburger Heimatmuseum wird mit dem Bayerischen Museumspreis 2017 ausgezeichnet.
Die Ehrengäste bekamen den druckfrische Band 19 aus der Reihe der Vislbiburger Museumsschriften.
Die Ehrengäste bekamen den druckfrische Band 19 aus der Reihe der Vislbiburger Museumsschriften.
Museumesleiter Lambert Grasmann freute sich mit seiner wichtigsten Helferin Barbara Wimmer (Mitte) über die gelungene Ausstellung
Museumesleiter Lambert Grasmann freute sich mit seiner wichtigsten Helferin Barbara Wimmer (Mitte) über die gelungene Ausstellung

Pfarreiengemeinschaft Binabiburg mit Kirchen- und Ortsgeschichte: Binabiburg/St. Salvator Frauensattling Aich Treidlkofen Rothenwörth

Die Pfarreiengemeinschaft Binabiburg/Frauensattling – Aich – Treidlkofen – Rothenwörth

 

Binabiburg: Pfarrkirche Johannes der Täufer, Sankt Salvator

Zum PDF Pfarrkirche,              Zum PDF Sankt Salvator

Frauensattling: Kirche Mariä Himmelfahrt – Geschichte, Der Kirchenbau und Ausstattung, Priester

Zum PDF Frauensattling   Zum PDF Kirche Ausstattung    Zum PDF Kirchengeschichte

Aich: Pfarrkirche Sankt Ulrich, Patronat Sankt Ulrich von Augsburg

Zum PDF Pfarrkirche Aich   

Zum  PDF Stankt Ulrich

Treidlkofen: Pfarrkirche Sankt Ulrich, Eine kunsthistorische Betrachtung

Zum PDF Ulrich von Augsburg     Zum PDF Pfarrkirche     Zum PDF Ausstattung    Zum PDF Geschichte

Unsere Heimat – Unsere Geschichte, Patronat Sankt Ulrich von Augsburg

Rothenwörth: Die Kirche Simon und Judas

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Eine historische Karte im Stadtturm-Durchgang

Im Jahr 2013 hat sich der Vilsbiburger Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVVV) entschlossen, die früheste Vilsbiburger Vermessungskarte aus dem Jahr 1813 im Durchgang des Stadtturmes anzubringen.
Auf der über 200 Jahre alten Vermessungskarte sind schon Hausnummern eingeschrieben, aber noch keine Plannummern für die Wiesen und Felder. Auffallend ist die hufeisenförmige Marktplatte, die sich vom oberen Torturm zum unteren Tor und zur Vils hin erstreckt. Auffallend ist auch der abrupte Abbruch an den Rändern der ehemals befestigten Marktanlage. Der mittelalterliche Marktplatz wurde mit einer schweren Befestigung durch eine Mauer, Wall, Graben und Zaun geschützt, seitlich abgeschlossen. Die äußeren Ränder sind noch wenig bebaut. Diese Grundstücke wurden erst, nachdem um 1805 angefangen wurde die Marktbefestigung niederzureißen, mit einer neuen Bebauung, im Plan schraffierten Hausrissen, überbaut. Links und rechts des oberen Turmes sind noch längere Reste der Wehrmauer zu erkennen. Die am äußeren Rand herumführenden Gassen und Wege nannten sich noch „Straße zum Spital“ heute der Färberanger. Nahe der Vils, auf der rechten Seite vor dem unteren Stadttor, wo heute das „Löchl“ ist, war früher die „Judengasse“ die zur Pferdeschwemme und zu den Bräustadeln führte. Gegenüber ist die heutige „Gefängnisgasse“ welche sich früher „Gasse zur Fronfeste“ nannte. Und die heutige „Floßgasse“ die in früher Zeit als „Siechen Weg“ bezeichnet wurde, führte vom Siechenhaus (Aussätzigenhaus) an der Frauensattlinger Strasse, außerhalb der Stadt, in den oberen Vormarkt und zur Pfarrkirche. Im heutigen Spitalgarten stand früher ganz nahe an der Spitalkirchenmauer und am Turm das Haus des Fragners Josef Silverio, einem Eisenwarenhändler. Lambert Grasmann beschreibt und zeigt in seinem Buch „Vilsbiburg im Wandel“ gar manch altes Vilsbiburger Haus, das heute schon gar nicht mehr vorhanden ist. Das Silveriohaus so schreibt er, wurde 1901 von der Marktgemeinde aufgekauft, die es dann ein Jahr später mit den Wirtschaftsgebäuden abreißt. Nun konnte beim oberen Tor neben der großen Toröffnung ein Fußgänger-Durchgang, durch Abmauerung eines Teilstückes der Spitalkirchensakristei entstehen. Nicht zu übersehen ist auf der Katasterkarte der große Weiher in der Freiung, direkt an der „Chaussèe von Landshut“, dort wo heute das Kriegerdenkmal steht; 1813 der Schützengesellschaft gehörig, dann war es der Neuhoferweiher am Steinmetzplatz. Die mäandernde Vils wird vor der Marktplatte bei der Brücke zu einem breiten Wasserbecken. Nach der Vilsverzweigung oberhalb der Brücke, gegen Herrnfelden hin, liegen zwei Mühlen welche schon in der frühesten herzoglichen Aufschreibung für das „Dorf Biburg“ im Jahr 1230 genannt werden, die „Obermühle“ und die „Niedermühle-Fischmühle“. 1808 erscheint als Besitzer der „Fischmühle“ Gottlieb Zailler. Der Besitzer der „Obermühle“ ist Franz Amann (Mehl- und Sägemühle). Beide Mühlen sind 1860 bei Xaver Balk. Bei der Pfarrkirche führt die Frontenhausenerstrasse unmittelbar daran vorbei. Der Friedhof erstreckt sich noch um die Kirche herum. Nördlich der Kirche ragen das alte Mesner- und auch das Schulhaus noch direkt in den Friedhof hinein. 1874 wird das Schulhaus abgerissen und der Grund für eine Friedhoferweiterung verwendet. Zehn Jahre später, 1884 wird auch das Mesnerhaus abgebrochen.
Je länger man vor der 200 Jahre alten Katasterkarte verweilt, umso mehr kommt man auf verschiedene Einzeichnungen, so auch immer wieder auf ein Stück der alten Wehr-Marktmauer, die sich noch, bis auf ein kleines Stück am oberen Färberanger, aber auch als nördliche, noch heute vom Museum/Spitalkirche begehbare, mit Schießscharten versehene Mauer bis in die heutige Zeit erhalten hat.
Peter Käser

Das Stadtoberhaupt mit der Vorstandschaft des Heimatvereins. Von links: 2. Vorsitzender Günter Knaus, Schriftführer Rudolf Stadlöder, Kassenverwalter Rupert Sitter, Erster Bürgermeister Helmut Haider, Museumsleiter Lambert Grasmann und Vorsitzender Peter Barteit
Das Stadtoberhaupt mit der Vorstandschaft des Heimatvereins. Von links: 2. Vorsitzender Günter Knaus, Schriftführer Rudolf Stadlöder, Kassenverwalter Rupert Sitter, Erster Bürgermeister Helmut Haider, Museumsleiter Lambert Grasmann und Vorsitzender Peter Barteit
Der Vorsitzende begrüßt eine große Zahl von Mitgliedern und Freunden des Heimatvereins.
Der Vorsitzende begrüßt eine große Zahl von Mitgliedern und Freunden des Heimatvereins.
Erster Bürgermeister Helmut Haider erläutert den Beschluss des Stadtrates, ab dem 1. Januar 2018 einen hauptamtlichen Museumsleiter zu beschäftigen.
Erster Bürgermeister Helmut Haider erläutert den Beschluss des Stadtrates, ab dem 1. Januar 2018 einen hauptamtlichen Museumsleiter zu beschäftigen.
Stellvertretender Landrat Rudolf Lehner würdigt die Arbeit von Heimatverein und Museum, die weit über den örtlichen Rahmen hinaus geht.
Stellvertretender Landrat Rudolf Lehner würdigt die Arbeit von Heimatverein und Museum, die weit über den örtlichen Rahmen hinaus geht.
Frank Stetter übergibt eine namhafte Spende des Rotaryclubs Vilsbiburg zur Erweiterung der Sammlungen des Heimatmuseums.
Frank Stetter übergibt eine namhafte Spende des Rotaryclubs Vilsbiburg zur Erweiterung der Sammlungen des Heimatmuseums.
Der Vorsitzende gratuliert seinem Stellvertreter Günter Knaus zum kürzlich vollendeten 80. Lebensjahr.
Der Vorsitzende gratuliert seinem Stellvertreter Günter Knaus zum kürzlich vollendeten 80. Lebensjahr.
Auch ein kleines Geschenk darf für das langjährige Vorstandsmitglied nicht fehlen.
Auch ein kleines Geschenk darf für das langjährige Vorstandsmitglied nicht fehlen.
Im seinem Bericht über die Museumsarbeit kündigt Lambert Grasmann für 2017 die Eröffnung einer Sonderausstellung und einer Dauerausstellung "Volkstümliche Möbel" an.
Im seinem Bericht über die Museumsarbeit kündigt Lambert Grasmann für 2017 die Eröffnung einer Sonderausstellung und einer Dauerausstellung „Volkstümliche Möbel“ an.
Kassenverwalter Rupert Sitter kann von einer zwar nicht üppigen, jedoch befriedigenden Finanzausstattung des Heimatvereins berichten.
Kassenverwalter Rupert Sitter kann von einer zwar nicht üppigen, jedoch befriedigenden Finanzausstattung des Heimatvereins berichten.
Die zahlreichen Mitglieder sind mit den Berichten einverstanden und erteilen dem Vorstand einstimmig die Entlastung.
Die zahlreichen Mitglieder sind mit den Berichten einverstanden und erteilen dem Vorstand einstimmig die Entlastung.
Den anschließenden Vortrag mit dem Titel "Wie viel Denkmalschutz braucht der Mensch" stellt Kreisheimatpfleger Peter Barteit unter den Begriff "Heimat".
Den anschließenden Vortrag mit dem Titel „Wie viel Denkmalschutz braucht der Mensch“ stellt Kreisheimatpfleger Peter Barteit unter den Begriff „Heimat“.
Diese Eigenschaften zeigt ein Mensch, der einen Denkmalschutz mit Augenmaß ernst nimmt.
Diese Eigenschaften zeigt ein Mensch, der einen Denkmalschutz mit Augenmaß ernst nimmt.

Die Wallfahrtskirche Maria Hilf und der Bau der beiden Türme 1880 und 1885

Zu den gut erkennbaren Wahrzeichen der Stadt Vilsbiburg, dem Stadtturm und der Stadtpfarrkirche, gestellt sich neuerdings auch die Wallfahrtskirche Maria Hilf mit den beiden roten Türmen, einem Ziegelmauerwerk ähnelnd.
Im Jahr 1686 errichtet der aus Locarno am Lago Maggiore stammende Kaminkehrer Donatus Barnabas Orelli eine Kapelle auf dem Kalvarienberg nahe Vilsbiburg. Die Wallfahrt auf Maria Hilf hat schon viele Höhen und Tiefen durchlebt. Eine im baulichen Sinne aufstrebende Zeit, war die des 19. Jahrhunderts. 1880 und 1885 wurden aus aufgebrachten Mitteln die beiden Türme von Wallfahrtsdirektor Ignaz Berger errichtet. Ebenso wurden drei Glocken angeschafft. Die Projektierung lag beim Königlichen Bauamtmann in Landshut und beim Vilsbiburger Bezirksbautechniker. Der Maurermeister war Franz Xaver Eder aus Hölzlschneid bei Vilsbiburg. Die Bauleitung aber lag allein bei Wallfahrtsdirektor Ignaz Berger, dem späteren Kapuzinerpater Leo Maria, der in Vilsbiburg 1899 verstorben ist und in der Kapuzinergruft gegraben liegt.
Peter Käser
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Die Eberspointer Kirche St. Andreas fällt zusammen. Eine Renovierung oder doch ein Neubau?

Nicht nur die Pfarrkirche St. Andreas in Eberspoint im Pfarrverband Velden verdient eine gründliche Untersuchung ihrer Historie. Der ehemalige Hochstiftsbesitz des Regensburger Bischofs an der Vils – im Bistum München-Freising, hat eine interessante über tausendjährige Geschichte vorzuweisen.
Die Kirche auf dem Burgberg war noch vor 200 Jahren dem Schlossareal integriert. Mitte des 19. Jahrhunderts war die Kirche dem Verfall preisgegeben – und man wollte sie auch zusammenfallen lassen. Dann war ganz intensiv ein Neubau geplant. Das Hin und Her endete mit einer Restaurierung, welche die Eberspointer selbst in die Hand nahmen – das königliche Bezirksamt wollte dieses aber schon gut abgesichert wissen.
Nordöstlich von Eberspoint ist das noch ältere Alteberspoint mit einer kleinen Kapelle welche dem Hl. Laurentius geweiht ist. Auch dieses Bauwerk war schon zum Abriss freigegeben.
Verantwortungsbewusste Menschen konnten immer wieder uraltes Kulturgut schützten!
Peter Käser
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Das Jahresprogramm 2017

Jahresversammlung im Gsellnhaus

mit
Lichtbildervortrag von
Peter Barteit
„Wieviel Denkmalschutz braucht der Mensch? – Den Erhalt von Kulturgütern neu denken.“

Dienstag, 11. April
19:30

Foto: Denkmalgeschütztes Wohnstallhaus aus dem Jahr 1875 in Großmaulberg nach der Sanierung und vor dem Tag des offenen Denkmals 2010.

Gitarrenkonzert mit Aliosha de Santis

in der Spitalkirche

Samstag, 20. Mai
20:00 Uhr

Foto: Denkmalgeschütztes Wohnstallhaus aus dem Jahr 1875 in Großmaulberg nach der Sanierung und vor dem Tag des offenen Denkmals 2010.

Dreifaltigkeitsmesse

in der Spitalkirche

Samstag, 10. Juni
19:00 Uhr

Foto: Gnadenstuhl an der Außenwand des ehemaligen Spitalgebäudes in

Eröffnung der Sonderausstellung „Kindheit in Vilsbiburg“

im Heimatmuseum

Samstag, 17. Juni
10:00 Uhr

Foto: Der spätere Arzt Otto Marquard (links und sein Bruder Georg auf einem Holländer im Jahr 1925

Heimatfahrt

Von der Bina an die Rott
Hölsbrunn – Schloss Hellsberg – Anzenberg.

Sonntag,
24. September,
Abfahrt 12:00 Uhr

Foto: Barocker Hochaltar der Pfarrkirche in Hölsbrunn aus der Mitte des 18.

Eröffnung der Dauerausstellung „Volkstümliche Möbel“

im Heimatmuseum

Samstag,
18. November
10:00 Uhr

Foto: Barocker Hochaltar der Pfarrkirche in Hölsbrunn aus der Mitte des 18.

Katharinenmesse

in der Spitalkirche

Samstag,
25. November
19:00 Uhr

Foto: Die Heilige Katharina auf einem Schlussstein in der Spitalkirche.