Die früheste Nennung von Vilsbiburg – 990/1000.

„pipurch“ in der Grenzbeschreibung des Bistum Freising.

In den Traditionen, den Aufschreibungen des Hochstiftes Freising, wird 990/1000 die Ausdehnung der Pfarrei Hohenegglkofen (Nr. 1313) beschrieben. Es erscheinen Ortsnamen wie Eiselsdorf, Geisenhausen, Johannes-/Stephansbergham, und auch andere bekannte Orte, sowie die Große und Kleine Vils und der Haarbach.

– Ganz klar wird es bei der nächsten Traditionsaufschreibung Nr. 1314, mit der „Grenzbeschreibung des Bistums Freising nach Osten hin“.

Sie nennt zuverlässig den Ort „pipurch“ (Vilsbiburg), – die Große und Kleine Vils, den Rettenbach und den Haarbach.

War das 990/1000 genannte pipurch an der Vils, bei den Grafen von Geisenhausen?

– Besitzverhältnisse: Vor und Um 990/1000.


Peter Käser