700 Jahre Pfarrei Vilsbiburg

Im Verzeichnis Registrum subsidii charitativi, einer Steuerabgabe an den Regensburger Bischof vom Jahr 1326, (vor 700 Jahren) wird die Pfarrei Vilsbiburg genannt. Die Pfarrei macht eine Abgabe von sieben Schillinge an den Bischof; 1350 gibt die Pfarrei 12 Schilling. Eine Regensburger Bischofsurkunde vom 19. August 1337 nennt den Vilsbiburger Pfarrer, – die Pfarrei und die Juden in der Stadt.

Die Stadtanlage an der Vils war eine genau geplante und befestigte Wittelsbacher Ansiedlung. Dazu gehörte auch eine Kirche innerhalb der befestigten Stadt. Den frühesten Hinweis auf einen Pfarrer in Vilsbiburg bringt eine Urkunde des Klosters Raitenhaslach. In der Urkunde vom 1. März 1322 erscheinen der Pfarrer zu Pyburch Seifrit Smautzhauser, daneben auch seine Pfarrgesellen mit Namen Hartmann und Seifrid und der Bürger Ernreich de Vilspiburch.

Fünf Jahre Nachforschungen vom Heimatkundler und Autor Peter Käser zur Geschichte von Kirche, Pfarrei und der Stadt Vilsbiburg, geben im Buch „Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt Vilsbiburg“ einen umfassenden Blick von der frühesten Nennung von „pipurch“ von 990/1000, bis zum Jahr 2006.

Peter Käser