Geschichtsblätter für die Landkreise um Dingolfing, Landau und Vilsbiburg.
In: Der Storchenturm, 30. Jahrgang 1995, Heft 58

Fritz Markmiller
Am 1. Mai 1945:
Katastrophales Ende
Zukunftsorientierter Neubeginn
Ab Seite 35: Todesmärsche von KZ-Häftlingen
„Einer der dunkelsten Punkte aus den Tagen zu Ende des Krieges war der Marsch der KZ-Häftlinge, in langen Zügen unter Bewachung von SS Leuten“.
An die Opfer der Todesmärsche erinnert eine Gedenktafel
am Vilsbiburger Friedhof.

Das Heimatmuseum öffnet anlässlich der Weihnachtmärkte, die an diesem Wochenende in Vilsbiburg stattfinden, ebenfalls seine Türen.

Eingeladen sind alle, die diese Gelegenheit nutzen wollen, um ein wenig durchzuatmen in der gelegentlich stressigen Vorweihnachtszeit.

Das Heimatmuseum präsentiert mit seiner Krippenausstellung „Himmlisch-irdisch. Krippen erzählen“ und den vielen regionalgeschichtlichen Schau-Objekten die perfekte Ergänzung zum traditionellen Kunsthandwerk und den regionalen Anbietern auf den städtischen Weihnachtsmärken.

Freuen Sie sich auf eine ruhige, schöne Zeit an diesem zweiten Adventswochenende.

Geöffnet sind Museum und Sonderschau an

Freitag 5.12 17:00 – 20:00,
Samstag 6.12 13:00 – 18:00
Sonntag 7.12 10:00 – 18:00

ist Gelegenheit für einen Besuch.

Der Eintritt beträgt 2 Euro.

Das Heimatmuseum lädt ein zu einer vorweihnachtlichen Lesung der etwas anderen Art in der Krippenausstellung des Museums.

Was haben ein zerbrochener Stern, erwartungsvolle Kinder, ein Weihnachtsmarkt und ein Spielzeugladen miteinander zu tun?

Um das herauszubekommen, können Kinder von 4 bis 9 Jahren am Samstag, 13. Dezember in der Krippenausstellung des Heimatmuseums der Vorleserin Andrea Hauer helfen, das Rätsel zu lösen. Ohne die Hilfe der Kinder wird es nicht gehen – und Weihnachten ist in Gefahr!

Die Rätselsuche beginnt um 14.30 Uhr im Heimatmuseum und wird ca. 1 Stunde dauern.

Die verfügbaren Plätze werden nach Erscheinen vergeben. Für alle diejenigen, die keine Karten mehr erhalten, ist eine zweite Lesung geplant.

Der Eintritt beträgt für Kinder 2 Euro, Erwachsene 4 Euro.

Laterne, ein Wichtel, ein zerbrochener Stern – eine Weihnachtsgeschichte der anderen Art
Anlässlich der Krippenausstellung, die noch bis 6. Januar 2026 zu sehen ist, hatte das Heimatmuseum zu einer Veranstaltung der besonderen Art eingeladen und viele, viele kamen.
Andrea Hauer und Susanne Paringer vom Heimatverein trugen die Geschichte vom zerbrochenen Stern den vielen gespannten Kindern (und deren Eltern) anschaulich vor. Weil es aber mehr sein sollte als eine Stunde gemütliches Vorlesen, sondern eine aktivierende Mitmach-Geschichte, halfen die Kinde eifrig mit, bliesen Feenstaub für den Wichtel, flüsterten geheime Wünsche oder untermalten das Geschehen akustisch. So halfen sie dem Weihnachtswichtel, die verschiedenen Teile des auseinander gebrochenen Weihnachtssterns wiederzufinden. Dieser Stern ist der Stern der Wünsche, der vom Himmel gefallen war. Dies passierte, weil sich die Gefühle der Menschen für Weihnachten immer mehr in Gleichgültigkeit und Stress oder Perfektionismus entwickelten. Das setzte dem Weihnachtsstern so zu, dass er vom Himmel stürzte.
Durch den Eifer und die Tatkraft der kleinen Zuhörer konnte der Stern aber wieder zusammengesetzt werden – und Weihnachten war gerettet!
Zum Dank für die kräftige Mithilfe gab es zum Abschied für jedes Kind ein Sternenlicht und einen Lebkuchen – und für die Mitarbeiterinnen des Heimatmuseums zufriedene Eltern und leuchtende Kinderaugen!

Ein geborener Veldener:

Der 1520 verstorbene Dr. Peter Kalbsor und sein Epitaph.

Peter Kalbsor stammte aus einer angesehenen und einflussreichen Ratsfamilie des Marktfleckens Velden an der Vils. Am 28. September 1520 ist Domkapitular Dr. Peter Kalbsor gestorben. Er liegt begraben im Ostgang beim Sebastianialtar im Freisinger Domkreuzgang. Das Epitaph für Dr. Peter Kalbsor zählt zu den besten Werken der Grabskulptur Altbayerns in der Zeit der Renaissance.

Peter Käser

Es dürfte das größte Rittergrabmal im Landkreis Landshut sein. In der Pfarrkirche St. Georg von Gerzen befindet sich am vorderen südöstlichen Pfeiler das Rotmarmorepitaph des Edlen Ritters.

Am Montag den 30. September 1521 ist Alexander Leberskircher verstorben. In einer von zwei Säulen getragenen 3,41×1,29 m großen Frührenaissance-Ädikula, sehen wir den edlen Ritter im vollen Riefelharnisch. Um das Grabmal herum befindet sich in Wappenform die Familiengenealogie.

Peter Käser

Im Zentrum Vilsbiburgs, auf dem ehemaligen Haslbeck-Gelände, sind zur Zeit archäologische Grabungsarbeiten im Gange.

Dabei fanden sich Spuren aus 800 Jahren Stadtgeschichte.

Am Tag des Offenen Denkmals am 14. September ist nun die Ausgrabung von 14 Uhr bis 16 Uhr öffentlich zugänglich. Auch finden um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr Führungen auf dem Grabungsgelände statt. Hinzukommen eine Plakatausstellung zu verschiedenen Denkmalschutzprojekten im Bereich der Vilsbiburger Altstadt, eine Übersicht über die Forschungen des Heimatvereins zur Ernährung im mittelalterlichen Vilsbiburg und eine Präsentation der Stadt Vilsbiburg zur geplanten Bebauung des Färberangers.

Der Heimatverein sorgt zudem für Kaffee und Kuchen.

Der Eintritt und die Führungen sind an diesem Tag kostenlos.

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DatumBeschreibungFührerTreffpunkt
Sonntag, 7. September – 14.00 Uhr
Sonntag 11.Oktober – 14.00
Stadtführung „Vilsbiburg in der Nachkriegszeit nach 1945“ Traudl Haupt, Fritz Lingott und Roger Jopp
Rathaus
Sonntag, 24. August – 10.00 UhrÖffentliche Führung durch die Sonderausstellung O’zapft is!Rudi StadlöderPapiertiger
Sonntag, 31. August – 10.00 UhrÖffentliche Führung durch die Sonderausstellung O’zapft is!Georg SollerPapiertiger

07.09.2025, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Rathaus
Führung durch: Fritz Lingott, Traudl Haupt, Roger Jopp

Sein Leben und Wirken unter Berücksichtigung der innenpolitischen Reformen im Allgemeinen und der schulischen Reformen im Speziellen


Florian Felix Staffler aus Binabiburg, Gde Bodenkirchen schreibt 2010 seine Zulassungsarbeit zur Staatlichen Prüfung nach LPO I für das Lehramt an Hauptschulen

Eine interessante Forschungsarbeit im Hinblick auf die nahen Verbindungen über das

Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium in Vilsbiburg, zu den Besitzungen von Graf Maximilian von Montgelas in Gerzen, Egglkofen, Johannesbrunn, Geratspoint, Loizenkirchen, Aham etc.

Peter Käser