Pfarrer i. R. GR Gabriel Kreuzer, Velden.
 
In der Nachforschung zum Schloß und Dorf Biedenbach, dem ehemaligen Velden/Eberspointer Pfarrsitz, geht es auch um die Geschichte dieses ehemaligen adeligen Sitzes.

Im Vorwort schreibt GR Gabriel Kreuzer Pfarrer i. R. „Ich habe versucht, ein wenig Licht und Helligkeit in die Ortsgeschichte von Biedenbach zu bringen; in vielen Archiven und Überlieferungen habe ich dazu nachgesucht. Bei vielen Menschen des Ortes und Umgebung habe ich nachgefragt, um Lebensgeschichten und Erinnerungen zu erfahren, um diese aufzuschreiben und der Nachwelt zu erhalten“.

Bearbeitet: P. Käser, 02.2021

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Oberhalb des Einganges zur Schlosskapelle im Schloß Biedenbach, befindet sich das Wappen der Grafen von Seyboltstorff. (Foto: Peter Käser).

Der Verfasser dieses Beitrages
„Luftkampf über Bodenkirchen“,
Ludwig Lohr aus München, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Geschichtsfindung im Altlandkreis Vilsbiburg.
Geboren ist Lohr in Margarethen in der Gemeinde Bodenkirchen.


Zu dem Beitrag

Ganzaufnahme des abgestürzten Amerikanischen Bombers, „B-17G“

Kapellen, Wegkreuze und Marterl im Pfarrverband Velden
 Pfarrer i. R.; GR Gabriel Kreuzer
Dieses Heft in fünf Teilen, hat Pfarrer G. Kreuzer seiner langjährigen Pfarrhausfrau, Frau Elisabeth Müller gewidmet, die 27 Jahre seinen priesterlichen Lebensweg begleitete „für all ihr Schaffen und Tun in den Pfarreien Kranzberg und Velden, wie im Pfarrverband Velden; – aus ganzem Herzen danken und Vergelt´s Gott sagen“, schreibt Pfarrer Kreuzer im Juni 1998 zur Einführung.
Am 25. August 1997 waren Frau Elisabeth Müller und Hans Wachtler, enge Begleitpersonen von Pfarrer Kreuzer, bei einer Bergtour in Südtirol tödlich abgestürzt.
Zum lesen jeweils anklicken
▪ Heft 1: Pfarrei Velden
▪ Heft 2: Pfarrei Gebensbach
▪ Heft 3: Pfarrei Pauluszell
▪ Heft 4: Anhang und Ergänzungen
▪ Heft 5: Fotozusammenstellung

Im Jahre 1983 hat GR G. Kreuzer schon eine kleine Kirchengeschichte über den Pfarrverband Velden/Vils geschrieben. 1989 konnte man ein 500-jähriges Bestehen der Pfarrkirche Sankt Peter im Markt Velden/Vils feiern. Da man aber 1989 mitten in der Renovierung der Veldener Pfarrkirche stand, sollte der Abschluss der Renovierung mit der Jubiläumsfeier zusammengelegt werden.
Erfahrungen und neuen Erkenntnisse wurden bis zum Jahre 1992 in eine Festschrift eingebracht.
Vor allem aber sollte von einem Heimatsohn eine geschichtliche Arbeit über Velden zur Geltung kommen: Pfarrer Franz Xaver Oßner hatte sich jahrelang mit der Veldener Geschichte befasst.
Mögen diese historischen Untersuchungen vielen Pfarrangehörigen der Pfarrei und den Bürgern des Marktes Velden, aber auch dem ganzen Pfarrverband Freude bringen.
02.2021 bearbeitet von Peter Käser
Der Pfarrverband Velden und seine Kirchen, zum Lesen

Kirchenführer – Die Kirchen im Pfarrverband Velden, zum Lesen

Die herzogliche Besitzaufschreibung vom Jahr 1300,

als frühes Zeugnis urbanen Lebens in unserer Heimat.

» die Hofmark Velden, im Besitz des Herzogs

50 Jahre nach der Übernahme Bayerns durch die Wittelsbacher eruiert der bayerische Herzog Otto II. (der Erlauchte) in einer Zusammenstellung, dem I. Herzogsurbar von 1231/34, die ihm zufließenden Einkünfte aus seinem Landshuter Amt und den 23 Unterämtern.
Ein II. Urbar, eine Aufschreibung mit dem herzoglichen Besitz in Niederbayern, wird nach den Jahren der Markt- und Städtegründungen, im Jahr 1300 fertig gestellt.
Das Salbuch von 1300 (II. Urbar) führt im Gericht Vilsbiburg einen über die Stadt Vilsbiburg weit hinausreichenden Rechtsbezirk auf. Neben dem Zoll von Vilsbiburg werden die Beizölle in Solling und Gerzen genannt, aber auch die herzogliche Hofmark Velden.
Peter Käser
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Es sind auch veldnerische Eigen in der Hofmark zu Velden

und die Seybolt-Handschrift zur Landshuter Hochzeit 1475.
Eine Untersuchung zum Stifterbild mit den Wappen der Jud und Radlkofer.
Eine Beschreibung der Landshuter Fürstenhochzeit vom Jahr 1475 geschieht durch den Seligenthaler Klosterschreiber Hans Seybolt. Der Auftrag für die Niederschrift kam von Adeligen Thoman Jud aus Bruckberg.
Die letzte Seite der Beschreibung enthält ein ganzseitiges Stifterbild mit der Jahresangabe 1501. In den oberen Zwickeln sind die Wappen der Jud von Bruckberg bei Landshut und das der Radlkofer (Ratl- oder Rätlkofer) von Radlkofen bei Gangkofen, Landkreis Rottal/Inn.
In dem Bericht des Autors Peter Käser geht es um die Beschreibung des Stifterbildes, die genealogischen Zusammenhänge der Adeligen Jud von Bruckberg und seiner Gattin Veronika Salzinger von Greilsberg bei Ergoldsbach. Veronika ist 1570 gestorben und bei St. Martin in Landshut begraben
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Eine Untersuchung zu den Mesnern der Pfarrkirche Vilsbiburg
Es ist ein verantwortungsvoller Arbeitsplatz in der Kirche. Allgemein ist der Mesner für die Kirche, den Gottesdienstraum und natürlich auch für die Sakristei zuständig. Darüber hinaus gehört zu den engeren Aufgaben des Mesnerdienstes normalerweise auch die Pflege des Kirchenraumes, das Schmücken mit Blumen und Kerzen, die Reinigung der Geräte und der Gewänder, die Sorge für Wein, Hostien, Kerzen, Weihrauch usw., auch einfache Reparaturen sollte der Mesner ausführen können.
Im Vilsbiburger Pfarrarchiv sind die Pfarrkirchenrechnungen vom Jahr 1657 an gelagert.
Peter Käser
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LAMBERT GRASMANN.
500 Jahre Heilig-Geist-Spital in Vilsbiburg, Seite 43 bis 68
Gescannt von Peter Käser, 01.2021
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Das ANTLITZ JESU CHRISTI, am Eingang zur Vilsbiburger Spitalkirche. Zeugnis der Karwoche

„O´ ihr alle, die ihr auf dem Wege vorüber gehet, merket und sehet –
Ob irgend ein Schmerz sey gleich wie mein Schmerz.“
Im Eingangsbereich zum Vilsbiburger Stadtmuseum und der Spitalkirche beim Stadtturm, befindet sich neben dem eisernen Gittertor ein kleines Sandsteinrelief, darstellend das Schweißtuch mit dem Christusantlitz, welches den Kreuznimbus trägt. Die merkwürdige Skulptur gehört wohl dem Übergang von der romanischen zur gotischen Kunst an.
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