Geistliche Zeitgenossen der Reichen Herzöge von Niederbayern-Landshut (1393-1503)

Die Zeit der Reichen Herzöge von Niederbayern-Landshut umspannt der Zeitraum, vom Tode Herzog Friedrichs vom Jahr 1393 an, über Heinrich XVI. (1393-1450), Ludwig IX. (1450-1479) und Herzog Georg (1479-1503).

Die 11 Jahrzehnte der „Reichen Herzöge“ wurden begleitet von einer hochintelligenten Geistlichkeit, welche auch teils dem
herzoglichen Ratsgremium angehörte.

  CASPAR EBENHAUSER, Propst des Klosters Baumburg

  CASPAR WESTENDORFER, Pfarrer von St. Jodok

  ULRICH ROGLER, oberster Kaplan auf der Landshuter Burg

  BENEDIKT EGCK, Abt des Klosters Mondsee

  JOHANNES TEGERNBECK, Abt von St. Emmeram

  SEBASTIAN HÄFELE, Abt des Klosters Ebersberg

Es ist offensichtlich, der Herzog brauchte gelehrte und erfahrene Männer um sich herum, deren Rat und Gutachten er in seinen Regierungsgeschäften achtete, – vor allem aber auch für die Ordnung der kirchlichen Angelegenheiten des Landes.
Der Vorteil der geistlichen Berater war, sie mussten nicht von der herzoglichen Hofkammer besoldet werden, denn sie lebten von ihren geistlichen Pfründen.

Peter Käser
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Das Jahresprogramm für 2015

Öffentlicher Informationsabend

zur Gewinnung neuer Mitarbeiter für Museum und Verein

Dienstag,
24. Februar,
19.30 Uhr
im Museum

Jahresversammlung

im Gsellnhaus
Lichtbildervortrag von
Dr. Johannes Sander (Würzburg)
“Kirchenbaukunst des frühen 19. Jahrhunderts am Beispiel der Wallfahrtskirche Maria Hilf”

Dienstag, 24. März 19.30 Uhr

Sonderausstellung Jungsteinzeit aus Solling

    
Eröffnung der Sonderausstellung

Jungsteinzeit aus Solling

Samstag, 11. April

10:00 Uhr
 
im Heimatmuseum.

(Zu sehen bis 3. Mai 2015)

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Präsentation des Erinnerungsbuches

„Liebe im Schatten des Hakenkreuzes“

von Henry Neugebauer,
als Vilsbiburger Museumsschrift Nr. 16

der im April 1945 Teilnehmer eines der so genannten Todesmärsche im Vilsbiburg Land war
Donnerstag, den 23. April
20:00 Uhr
im Heimatmuseum

Dreifaltigkeitsmesse

in der Spitalkirche

Samstag,  30. Mai
19.00 Uhr

Eröffnung der Sonderausstellung

“Handwerk im Museum –
vom Bader bis zum Wagner”

Samstag, 20. Juni
10.00 Uhr

Tag des offenen Denkmals

mit dem bundesweiten Motto:
“Handwerk, Technik, Industrie”

Das Heimatmuseum ist von 10 bis 16 Uhr durchgehend geöffnet. Um 10 und 14 Uhr spezielle Stadtführungen zu Stätten des alten Handwerks in Vilsbiburg.
Sonntag,
13. September

Heimatfahrt

Heimatfahrt zu Stätten des
Barock im Dingolfinger Land

Sonntag,

27. September,

Abfahrt 12:00 Uhr

Katharinenmesse

in der Spitalkirche

21. November
19.00 Uhr

Der Kirchenbann über die Landshuter Herzöge 1322 • Die Schlacht bei Mühldorf 1322 • König Ludwig stürzt in Frauensattling vom Pferd, und stiftet eine Kirche • Die Lösung vom Bann im Kloster Seligenthal bei Landshut 1323

Nach der Einführung einer Vieh-Klauensteuer durch die Landshuter Herzöge 1322 in der so genannten Ottonischen Handfeste, wurden diese mit dem Kirchenbann belegt,
– das Volk mit dem Interdikt.
Die Entscheidung löste 1322 die Schlacht von Mühldorf aus, mit König Ludwig dem Bayer und den Kontrahenten, dem Salzburger Erzbischof und dem Habsburger, König Friedrich dem Schönen.

Sicherlich war die Klauensteuer ausschlaggebend für die Ver-ärgerung beim Salzburger Erzbischof, der die Steuer bei sei-nen und bayerischen Bistums-Untertanen anprangerte, und die Landshuter Herzöge in den Kirchenbann schickte.

König Ludwig der Bayer und sein Cousin, der Habsburger Friedrich der Schöne, bekämpften sich um die Königskrone 1313 bei Gammelsdorf, dann stand eine Schlacht bei Mühldorf 1319 ins Haus. Mühldorf war eine Enklave des Salzburger Erzbischofs. Der Streit schwelte, bis in der Schlacht bei Mühl-dorf am 28. September 1322 Ludwig der Bayer auf den Salz-burger Erzbischof Friedrich und König Friedrich den Schönen traf – und für Ludwig dem Bayer die Königskrone sicherte. Für den Erzbischof und Friedrich ging die Auseinandersetzung unglücklich zu Ende. König Ludwig der Bayer gewann die Schlacht vor Mühldorf, der Erzbischof nahm an der Schlacht nicht teil; Friedrich der Schöne wurde gefangen genommen.

• Die Urkunden des Salzburger Erzbischofs Friedrich beleuchten die Tathergänge.
Auch die Loslösung der Landshuter Herzöge aus dem Kirchenbann, die vom Abt von Rai-tenhaslach und von König Ludwig dem Bayer im Kloster Seligenthal vollzogen wurde, wird in den Salzburger Bischofsurkunden gut dargestellt.
Peter Käser

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Die „Westendorfer“ Messstiftungen in die Pfarr- und Spitalkirche von Vilsbiburg

Eine besondere Fürsorge der Dorothea Westendorfer war der gute Leumund des Kaplans. Er soll das offene Wahrzeichen der Stiftung sein und sich nicht mit Frauen einlassen die bei ihm selbst oder in der Nähe zum Ärgernis der gegenwärtigen Stiftung werden können.

Am 1. April 1456 stiftet die Witwe Dorothea Westendorfer, eine geborene Rogler aus Vils-biburg, je eine „Ewige“ Hl. Messe in die Pfarrkirche von Vilsbiburg auf den Johannesaltar, und in die Katharinenkirche im Vilsbiburger Markt die tägliche Frühmesse auf den Georgsal-tar. Neben der Ausstattung des Benefiziaten mit Büchern und Kleidern gehörte auch das Haus der Dorothea gegenüber der Katharinen Kirche im Markt Vilsbiburg.
Dorotheas einziger Sohn war Magister Kaspar Westendorfer, Pfarrer bei St. Jodok in Landshut. Er stiftete neben der Vilsbiburger Katharinen-(Spital)-kirche am 6. Dezember 1476 das „Innere“ Spital „zum Hl. Geist“. Kaspar Westendorfer ist 1465 Generalvikar und Offizial der Salzburger Kirche und geistlicher Notar. 1475 ist er Beisitzer am Landshuter herzoglichen Hofgericht und sitzt im Rat des niederbayerischen Herzogs.
Dorothea Westendorfer stiftet in Vilsbiburg die beiden Messen zum ewigen Gedenken an ihren verstorbenen Ehegatten Thomas, dem einzigen Sohn Kaspar, ihren Bruder Ulrich Rogler und für sich selbst. In einer 17seitigen Urkundenabschrift, die sich im Bischöflichen Archiv in Regensburg befindet, werden für den Unterhalt des Geistlichen (Benefiziaten) mehrer Höfe und Anwesen mit ihren Abgaben genannt.
Zahlreich sind ihre Wappenembleme, welche die Westendorfer in und an verschiednen
Kirchen und an Gebäuden hinterlassen haben.
So lebt die Erinnerung an die „Westendorfer“ nicht nur in Vilsbiburg weiter.
Werke der Barmherzigkeit – eine »würdige Gottesgab«

Peter Käser
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• Pfarrer von Sankt Jodok in Landshut und Rat des Herzogs

• Generalvikar, Offizial der Salzburger Kirche

• Vilsbiburger Spitalstifter

Die Westendorfer werden in Vilsbiburg, in Landshut, Au bei Bad Aibling, Pondorf und Saulburg bei Straubing, in Straubing selbst und in Viechtach genannt. Westendorf bei Augsburg/Aichach führt im Wappen den schwarzen Westendorfer-Wappenring.
In der Bayerischen Staatsbibliothek zeigen die Landtafeln von 1565 als Vertreter des Prälatenstandes (Klöster, Pröpste und Stifte) der Städte, Märkte und ehemaligen Grafschaften, die im Herzogtum Bayern aufgegangen waren, auch das Wappenschild der Westendorfer mit dem schwarzen Ring im silbernem Schild und dem darüber stehenden Namen – Westendorfer.

– Stiftete die Witwe Dorothea Westendorfer, die Mutter des Pfarrers von Sankt Jodok in Landshut, Caspar Westendorfer, am 1. April 1456 eine Messe auf den Johannesaltar in die Pfarrkirche Vilsbiburg und ebenso auf den Georgsaltar in der Sankt Katharinenkirche, der Vilsbiburger Spitalkirche neben dem oberen Stadttor, die so genannte »Westendorfermesse«, so machte ihr Sohn Caspar im Jahr 1476 eine großartige Stiftung, mit der Fundation des Spitales (= Bürgerheim/Altenheim) zum Heiligen Geist innerhalb des Marktes, neben dem oberen Stadtturm in Vilsbiburg, in dem sich heute ein Teil des Vilsbiburger Heimatmuseums befindet.
– Pfarrer Caspar Westendorfers Mutter Dorothea ist eine geborene Rogler, was aus der Stiftungsur-kunde der Vilsbiburger Westendorfermesse vom 1. April 1456 hervorgeht.
– Immatrikuliert in Wien: Caspar Westendorfer hat die Universität in Wien besucht. Am 13. Oktober 1435 lässt er sich als Student einschreiben. Der Titel »Meister« und »Lizentiat«, sowie sein Sitz im herzoglichen Hofgericht deuten auf eine akademische Ausbildung im Kirchenrecht hin.
– Bevor sich Westendorfer im Umkreis des Landshuter Herzogs aufhält, wird er zu den Spitzenmännern des Salzburger Erzbischofs gezählt. Er ist Generalvikar, Offizial, Assessor des Konsistoriums zu Salzburg und geistlicher Notar. Von ca. 1470 bis 1477 ist der Pfarrer von Sankt Jodok Caspar Westendorfer, als Beisitzer am herzoglichen Hofgericht und im Rat des Landshuter Herzogs bezeugt.
– Die Urkunden des Pfarrarchivs von St. Jodok in Landshut sind für die Forschungen zu Caspar We-stendorfer sehr aufschlussreich. Hier finden sich auch noch einige Urkunden des Thoman Westen-dorfer, dem Vater von Caspar Westendorfer. Teils sind an den alten Pergamenturkunden noch Wachssiegel angebracht. In einer am 28. Februar 1471 ausgestellten Urkunde ist er genannt als „…Würdigen und Hochgelehrten Herrn Maister Caspaer Westendorffer, Pfarrer bei St. Jobst in Lands-hut, Stifter und Lehensherr Kaiser Heinrichs- und St. Kunigundenaltars seiner Kirche.“
– Caspar Westendorfer schreibt am St. Andreastag (25. November) 1477 sein Testament, ein weiteres am St. Katharinentag 1477.
– Im Verkaufsbrief für den „Kirchherrn zu St. Jobst in Landshut und sein neu gestiftetes Spital in Vilsbi-burg, Meister Caspar Westendorfer“ vom 9. April 1480, wird er mit diesem Datum das letzte Mal in den Urkunden genannt: – Über seine Grabstätte kann nur spekuliert werden. Während seines fruchtbaren Wirkens stiftete Caspar Westendorfer nicht nur das Heilig Geist-Spital in Vilsbiburg, sondern auch zwei Benefizien in die Kirche St. Jodok von Landshut.

Der Magister und Lizentiat Pfarrer Caspar Westendorfer war ein geborener Vilsbiburger. Er war das letzte Glied der Vilsbiburger Familienlinie. Letztendlich haben die Westendorfer bei allen ihren Stif-tungswerken unverwechselbar ihr Wappen in Form eines Ringes hinterlassen, so auch im Gewölbe der Pfarrkirche Sankt Jodok in Landshut.
Peter Käser                                                      > Zur PDF Datei

Geometrische und arithmetische Zusammenhänge

Der Zeitgeist des modernen architektonischen Anspruchs hat es mit sich gebracht, dass nicht mehr „lebendig“ gedacht wird, so dem kubisch-einsamen Intellekt ein breiter Rahmen eingeräumt wird. Der Vilsbiburger Stadtpfarrkirchenbau selbst weist einen streng symmetri-schen Aufbau auf.
In der Kunst der Maßverhältnisse, der Geometrie, drückt sich die harmonische Erscheinung von Bauwerken aus. Die Bemühungen dazu sind uralt und lassen sich bereits bei den älte-sten Hochkulturen nachweisen. Dabei geht es stets um die sinnvolle Übereinstimmung der Teile und des Ganzen. In diesen geometrischen Maßverhältnissen sich zu bewegen, sie zur Grundlage räumlicher Planung im Sakralbau zu machen, lag der religiösen und mystischen Geisthaltung des Mittelalters nahe. Hierzu kam einerseits die Wertschätzung des symboli-schen Gehalts, der manchen geometrischen Figuren beigelegt wurde, z. B. das gleichseitige Dreieck als Symbol der göttlichen Dreieinigkeit, andererseits der Vorteil der unmittelbaren technischen Verwendbarkeit einiger geometrischer Figuren für die Baupraxis, z. B. die Er-mittlung des rechten Winkels mit Hilfe des verdoppelten gleichseitigen Dreiecks. Die drei verschiedenen mathematisch genau möglichen Teilungen des Kreises ergeben drei ver-schiedene Vielecke und zugehörige Sternfiguren.
Dazu die Untersuchungen an der Vils-biburger Stadtpfarrkirche mit gut nachvollziehbaren geometrischen Formen und Maße, nicht nur in der Fläche – auch in der Höhe.
Die ordnende und das zentralen Langhaus definierende Mitte bildet das im spätgotischen Rautengewölbe ein-gebrachte Heilig-Geist-Loch.
Peter Käser
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In den Traditionsurkunden des Hochstift Regensburg und des Klosters St. Emmeram in Regensburg vom Jahre 889/891 erscheint Gerzen als »Jorcin«, und das benachbarte Neuhausen »Niuuinhusa« als Amtsgut des Diakons und königlichen Kanzlers Aspert. Diese Güter gehen in einem Tausch an den Diakon und königlichen Kanzler Aspert. In der Urkunde wird auch eine Kapelle in Velden und eine Kapelle in Pauluszell (Gde. Wurmsham, VG Velden) genannt.

aus der Pfarrkirche von Gerzen

Prinz Arnulf von Bayern
nahm die wertvolle Türe mit

Aus der Garnisonstadt München kamen im September 1880 große Truppenteile zu Fuß und zu Pferd in das Bina- und Vilstal, um eine Woche im Manöver ihre Kampfkraft zu zeigen. Darunter war auch ein Sproß aus dem edlen Geschlecht der Wittelsbacher,
– seine Königliche Hoheit Prinz Arnulf von Bayern.

In Folge des Herbstmanövers waren auch in Vilsbi-burg massive Truppenbewegungen festzustellen. Ein Sturmangriff auf das vom Feind besetzte Schwalbenholz bei Vilsbiburg bildete den Schluß der ersten Übung. Am Samstag wurde um Frauen-sattling – Binabiburg – Treidlkofen manövriert und der Sturmangriff auf den Dreifaltigkeitsberg bei Binabiburg unter dem Donner und im Pulverdampf der Geschütze, bot ein „militärisches Schauspiel“. Während des Manövers besuchte Prinz Arnulf, an-lässlich des „Dreibund Krieger- und Veteranen-Bruderschaftsfestes“ auch die Pfarrei Binabiburg und machte im Pfarrhof einen Empfang.
Das 1. Bataillon des königlich berittenen Infanterie-Leibregiments – dessen Oberst Prinz Arnulf war -, zog in Gerzen ein um Quartier zu nehmen. Prinz Arnulf besuchte auch einige Male die Pfarrkirche von Gerzen und es erregte besonders die wertvolle hölzerne Kanzeltüre aus dem Jahr 1512, auf deren Innen- und Außenseite Gemälde angebracht sind, sein besonderes Interesse. Und, die Kanzeltüre wurde vom Prinzen erworben. Zu Ende des Manö-vers am 20. September 1880 nimmt Prinz Arnulf die wertvolle Kanzeltüre mit nach München.

Wie es mit der wertvollen Türe weitergeht, erfahren sie im nachfolgenden Bericht.
Peter Käser

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Das Grabmal der Familie Schretl bei der Kirche von Gerzen Ein verdienstvoller Geistlicher errichtet seiner Familie ein Grabmal

In der Handschriftenabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek München befinden sich die vier Grabsteinbücher des Freisinger Fürstbischofs Johann Franz Eckher auf Kapfing und Lichteneck aus dem Jahr 1693. Hierin sind Zeichnungen von Grabdenkmälern, welche sich heute gar nicht mehr an den Originalorten befinden. So auch das Grabmal der Familie des Lambrecht Schretl und seiner Gattin Susanna, das sich an der Kirchenmauer im Friedhof der Pfarrkirche St. Georg in Gerzen befunden hat.

 Der Sohn, Magister Virgilius Schretl war De-kan und Pfarrer in Gerzen. Er hat seiner Familie einen Grabstein gesetzt. Die Eltern, so geht es aus der Grabstein-Zeichnung hervor, sind beide im Jahr 1495 verstorben. Dann steht auf dem Stein der Hinweis, dass sich in der Kirche in ei-nem Fenster der Sohn Virgilius, Dekan und Pfarrer, 1511 verewigt hat.
Auf dem Grabstein sind die Wappen der El-tern, die Inschrift, und im unteren Teil ist die ganze Familie, mit dem Priester Virgilius Schretl dargestellt.
Nicht nur die Zeichnung aus dem Eck-her´schen Grabsteinbuch bringt den Hinweis auf die Schretl und den verschollenen Grab-stein. Der Freisinger Stifts-Archivar Wilhelm von Prey schreibt in seiner Adelsbeschreibung von 1740, der »Schröttl zu Peuerbach und Starzell« auch über den Priester Virgilius Schretl und dessen Familienabstammung.
Somit kann mit den Nachforschungen aus der Handschriftenabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek München ein guter Nachweis zu einem heute verschollenen Grabmal er-bracht werden.
Peter Käser
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