
- Dreifaltigkeit auf der Öd
Bei der schön gelegenen Wallfahrtskirche kann man deutlich den älteren Teil mit dem Turm (vorne) von der Erweiterung unterscheiden.

- Dreifaltigkeit auf der Öd
Am Chorbogen kann man ablesen, dass die Erweiterung wegen des starken Andranges von Wallfahrern im Jahr 1775 erfolgt ist.

- Dreifaltigkeit auf der Öd
Einige Votivtafeln erzählen von den Anliegen der Gläubigen, die in alter Zeit aus einem weiten Umkreis zu dem Gotteshaus kamen.

- Dreifaltigkeit auf der Öd
Pfarrer Hermann Stanglmayr hat den Teilnehmern der Heimatfahrt viel Interessantes aus der Wallfahrtsgeschichte zu erzählen.

- Dreifaltigkeit auf der Öd
Der Loizenkirchener Pfarrherr ist ein überzeugter Förderer der rund 300 Jahre alten Wallfahrtsstätte.

- Dreifaltigkeit auf der Öd
Zum Dank für den freundlichen Empfang überreicht Heimatvereins-Vorsitzender Peter Barteit (rechts) Pfarrer Stanglmayr ein Buchgeschenk.

- Industriemuseum Dingolfing
Direkt neben der historischen Herzogsburg hat die Stadt Dingolfing ein altes Gebäude zu einer modernen Sammlung ausgebaut.

- Industriemuseum Dingolfing
Die Anfänge der Industrialisierung in der Stadt an der Isar sind in diesem Modell einer mechanischen Werkstatt dokumentiert.

- Industriemuseum Dingolfing
In dieser Abteilung wird die Wirkungsweise einer Transmission mit ihren vielfältigen Möglichkeiten aber auch Gefahren gezeigt.

- Industriemuseum Dingolfing
Auch dies ein frühes Produkt aus der Industriestadt an der Isar: Blumentöpfe aus Keramik.

- Industriemuseum Dingolfing
Angesichts des legendären Goggomobils werden Erinnerungen an die ersten Urlaube in den 1950er Jahren wach.

- Industriemuseum Dingolfing
Segen oder Fluch? Nach dem Erfolg des Goggomobils weitete Andreas Glas die Modellpalette in ungeahnte Höhen aus.

- Schloss Peuerbach
Das ländliche Baudenkmal hat eine lange Geschichte. Schon Michael Wening hat es Anfang des 18. Jahrhunderts in einem Stich festgehalten.

- Schloss Peuerbach
Heute präsentiert sich der Palast insbesondere von der Gartenseite im italienischen Stil.

- Schloss Peuerbach
Überaus freundlich wird die Reisegruppe des Heimatvereins von Schlossherr Dietrich von Gumppenberg empfangen.

- Schloss Peuerbach
Sehr markant ist die Fassadengliederung, die sich nach dem Umbau Ende des 19. Jahrhunderts ergeben hat.
Ein verschollenes Grabmal, – als Zeichnung wieder entdeckt
»Die Leberskircher zu Lichtenhaag – Seindt an Ehren vest und zach«.
Auf den großen Turnieren wurden die Herren der Leberskircher von der Vils,
mit diesem Turnierspruch angesagt.
Das Grabmal des Adeligen Haidenreich Leberskircher von Lichtenhaag zu Gerzen und Mangern, befindet sich nicht mehr in der Pfarrkirche St. Georg in Gerzen. Dort hatten die Leberskircher ihr Familienbegräbnis.
Die Leberskircher von Leberskirchen prägten das Herrschaftsbild an der oberen Vils. Sie gehörten zum bayerischen Turnieradel und waren ein überaus erfolgreiches Geschlecht, das über 600 Jahre an der Vils lebte. Haidenreich war der Sohn des Ritters Alexander Leberskircher, dessen ca. drei Meter hohes Ritter-Marmorgrabmal sich in die Kirche von Gerzen befindet.
Der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher auf Kapfing und Lichteneck hat in seine Grabsteinbücher aus dem Jahr 1693 so manchen Grabstein gezeichnet, der sich in heutiger Zeit nicht mehr am Ursprungsort befindet.
So geschehen auch mit dem verschollenen Grabmal des Haidenreich Leberskircher, dem diese Nachforschung gebührt.
Peter Käser
Peter Käser
Das Grabmal der » ANNA VON PREYSING «
in der
Stadtpfarrkirche Sankt Martin in Landshut
Die Nachforschungen zum Grabmal der Anna von Preysing führen unweigerlich zu weiteren Persönlichkeiten im Landshuter Umkreis:
Stephan Trainer, fürstlicher Rentmeister und Regierungsrat von Landshut, Hofkammerrat in München.
Dr. Augustin Paumgartner, fürstlicher Rat, Kanzler der Regierung in Landshut, und seinem großartig gearbeiteten Grabmal in St. Martin von Landshut.
Zu den Frieshamer, Leitgeb, Stäringer zu Kalling und natürlich dem Adelsgeschlecht der Preysing von Altenpreysing/Kronwinkl.
Nicht in der Preysinger Gruftkapelle in der Abteikirche des Klosters Seligenthal von Landshut wurde Anna von Preysing begraben, sondern in der Landshuter Stadtpfarrkirche St. Martin.
Der Landshuter Oberrichter Johann Albrecht von Preysing war Annas Gatte. Erst 37 Jahre alt war Anna, als ihr Gemahl 1587 verstarb. Sie heiratete nicht mehr, sondern widmete sich ausschließlich ihren vielen Kindern, und der Verwaltung ihrer Güter. Ein Jahr vor Annas Tod, übergab sie am 8. August 1605 ihrem Sohn Johann Warmund von Preysing als »Schenkung unter Lebenden« die ganze, zum Teil schon von ihrer Mutter Sabina, geb. Trainer ererbte Herrschaft.
Die Familien-Linie der Preysing zu Moos führte der Sohn Johann Warmund v. Preysing zu Kronwinkl, Kammerer, Rat und Viztum zu Straubing, weiter.
In der Thomaskapelle von St. Martin in Landshut fand Anna von Preysing 1606 ihre letzte Ruhestätte.
Die große Rotmarmorplatte zeigt in einem Rollenwerk die Inschrift, darunter befinden sie die Ehewappen der Preysing und Trainer.
Als ein Zeugnis Jahrhunderte langer Tradition, vermittelt auch dieses Denkmal in der Gegenwart eine geistige Botschaft der Vergangenheit: memento mori.

- Der historische Bauteil (rechts) wurde maßstabgerecht so ergänzt, dass die Formensprache des Jahres 2013 deutlich erkennbar ist.

- Vom neu geschaffenen Aufgang zur Pfarrkirche zeigt das denkmalgeschütztes Gebäude ein ruhiges Erscheinungsbild.

- Simone Pangerl, die Leiterin der Kinderkrippe St. Marien (3. von links) begrüßt unter den zahlreichen Gästen auch Ersten Bürgermeister Helmut Haider (links).

- Kreisarchäologe Thomas Richter erzählt von den Ausgrabungen im Bereich des ehemaligen Benefiziatenhauses und hat in Zweitem Bürgermeister Johann Sarcher (links neben ihm) einen aufmerksamen Zuhörer.

- Viele interessierte Gäste und auch einige Vertreter des Stadtrates überzeugen sich von der gelungenen Instandsetzung des historischen Baudenkmals.

- Die Ausgrabungen rund um das alte Benifizatenhaus der Weberstiftung sind in Schaubildern dokumentiert.
• Ein großer Frauentag
• Errichtung der Expositur 1910
• Die Expositur Wippstetten
• Eine Kirche mit Geschichte
In den Nachforschungen zur Wallfahrtskirche von Wippstetten in der Gemeinde Krö-ning, Verwaltungsgemeinschaft Gerzen, wird versucht, ein Fundament für die Jahr-hunderte lange Traditionswallfahrt zu »Unserer Lieben Frau von Wippstetten« zu fin-den und gerecht zu werden. Die Matrikeln des Bistums Regensburg geben dazu reichlich Stoff her. Im Staatsarchiv von Landshut lagern die Rechnungen zu Renovie-rungen der Jahre 1854 bis 1949. Material findet sich im Archiv des Heimatvereins Vilsbiburg. Die prächtige Ausstattung der Kirche im Stil des Spätbarocken und der Rokokozeit um 1760, lassen den Besucher beeindruckend und staunend verweilen.
Es war eine Marienverehrung, die weit über das Umland hinaus viele Pilger und Wallfahrer, in das waldreiche Gebiet des „Kröning“ brachten. Und es waren die Frauentage, der Kirchweihtag und Tage der Verehrung, der in der Kirche verehrten Hei-ligen Nothelfer.
1909/10 wurde, in der bis dorthin von der Pfarrei Gerzen versorgten Filiale, eine Expositur mit eigenem Priester errichtet. Die vielen Verlöbnisse und Gebetserhörun-gen wurden in vielen Votivgaben, ob in Wachs, Silber, Holz oder als gemaltes Bild in der Kirche dankend eingebracht. An die 7.129 Verlöbnisse oder Gebetserhörungen wurden in ein Mirakelbuch eingeschrieben.
Schon 1559 steht in der Regensburger Bistumsmatrikel: „Die Kirche ist sehr gut ausgestattet – zum Schönsten mit aller Zier zugerichtet und sauber gehalten“.
Peter Käser
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Marquard von Wippstetten im Jahr 1150/70
Eine frühe Nennung des Ortsnamens Wippstetten
Im Verbund mit vielen ortsangebenden Nachnamen, kann die Nennung des Marquard von Wippstetten in der Mitte des 12. Jahrhunderts zur historischen Einordnung nur von Vorteil sein. Genannt werden: Seyboldsdorf, Frauensattling, Wippstetten, Gaindorf, Seyboldsdorf, Rettenbach, Angelsberg (bei Feichten, Neumarkt St. Veit an der Rott), Wörnstorf (bei Geisen-hausen), Haarbach (bei Vilsbiburg), Reisbach, Leonberg (bei Neumarkt St. Veit), Winzer, Windberg.
Die davor stehenden Männernamen gehören zu den Dienstleuten des Klosters Windberg und dienten als Zeugen ihrem Herrn Wernhard von Haarbach. Alle sind Zeugen einer Rechts-handlung, einer Übertragung eines Gutes an das Prämonstratenserkloster Windberg an der Donau.
In der Übertragung (Tradition) geht es um das Landgut Grafing, das im Besitz des Edlen Wernhard von Haarbach bei Vilsbiburg ist, und an das Kloster Windberg verkauft wird. Sie bitten ihren Salmann (= Treuhänder/ – Immobilienhändler) Herrn Berthold von Seyboldsdorf um die Übergabe des Gutes in die Hände des Herrn Altmann von Winzer (bei Osterhofen) zur Weitergabe, wo immer der Abt von Windberg oder der Konvent darum gebeten hatten.
Als Zeuge dieses Verkaufes, tritt neben meh-reren heimischen Herren, auch unser Edler Herr, Marquard von Wippstetten auf.
Das Original aus dem Codex Windbergensia befindet sich in der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek von München.
Peter Käser
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Seit dem Jahr 1974 schreibt der Vilsbiburger Heimatforscher an vielseitig geschichtlichen Themen. Sein Spezialgebiet ist und bleibt aber die „Hafner auf dem Kröning und der Bina“, resp. die Kröninger Hafnerei. Schon 1968 leitet Grasmann kommissarisch das Vilsbiburger Heimatmuseum; 1973 wurde er offiziell zu dessen Leiter ernannt. Und von 1996 bis 30. Juni 2009 war er Kreisheimatpfleger für den südlichen Landkreis Landshut. Im Rahmen seiner heimatkundlichen Arbeit ist Lambert Grasmann auch vielseitig schriftstellerisch tätig und hat schon mehrere Bücher verfasst.
Seine umfangreiche Bibliographie wurde von Frau Dr. Cornelia Renner, Peter Käser und letztendlich von Lambert Grasmann selbst zusammengestellt und geprüft.
Peter Käser
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befindet sich in der Gemeinde Wurmsham beim Weiler Schleichwies
Im südlichsten Bereich des Landkreises Landshut, in der Gemeinde Wurmsham, Gemarkung Pauluszell, befindet sich 600 Meter östlich des Weilers Schleichwies die höchste Erhebung des Landkreises Landshut auf ca. 520 Metern.
Vom Schleichwieser Wirtshaus Friedl/Hammerschmiedt sind es nur einige hundert Meter auf der Straße nach Velden, und man ist auf dem höchsten Punkt des Landkreises Landshut. Heute ist es eine Wiese/Acker auf der rechten Seite der Strasse.
Aber vor Jahrzehnten stand hier ein fast 43 Meter ho-her Vermessungsturm.
Um 1940 wurden die alten Vermessungstürme gegen neue ausgetauscht. Eine 8-seitige Sockelpyramide mit einer Höhe von 43 Metern wurde 1937 in der Nähe von Schleichwies, beim 1917 abgebrochenen Anwesen Hochschein erbaut – das „Signal Hochschein“. Mit ihm bot sich die Neubearbeitung des trigonometrischen Hauptdreiecksnetztes für Bayern. Mit der Erneuerung des Bayerischen Hauptdreiecksnetzes wurde, nachdem der alte Holzturm 1948 abgebrochen wurde, ein neuer Dreibock-Vermessungsturm im Jahr 1959 am trigonometrischen Messpunkt I. Ordnung „Hochschein“ bei Schleichwies erbaut, der bis 1964 seinen Bestand hatte.
Peter Käser











